Wellnessberater

Wellnessberaterin massiert DameFür den Beruf Wellnessberater werden auch Begriffe wie Wellnesstrainer oder Wellnesscoach verwendet, da die Bezeichnung nicht gesetzlich geschützt ist. Wellnessberater informieren und betreuen Kunden, die an einer gesundheitsbewussten Lebensweise interessiert sind. Eine Ausbildung zum Wellnessberater ist in Vollzeit, Teilzeit oder als Fernstudium möglich.

Aufgabenbereiche

Wellnessberater besitzen Kenntnisse über den Wellness- und Gesundheitsbereich und geben ihren Klienten Empfehlungen zu Produkten und Dienstleistungen, oder sie entwerfen Wellnessprogramme. Sie können Methoden aus diesen Bereichen selbst anwenden, wie z.B. Massage- und Entspannungstechniken, um ihren Kunden auf dieser Grundlage eine optimale Beratung zu bieten.

Sie arbeiten unter anderem in Wellness-, Fitness- und Kureinrichtungen, Bädern, Hotels oder in einer eigenen, auf Prävention spezialisierten Praxis. Sie erläutern Fitnessprogramme, beraten zu gesunder Ernährung und informieren über die jeweiligen Wellnessangebote.

Ausbildungsweg

Die Voraussetzungen unterscheiden sich von Anbieter zu Anbieter, da die Ausbildung nicht staatlich geregelt ist. Eine Ausnahme bildet das Bundesland Sachsen, dort ist die Weiterbildungsordnung für Gesundheitsberufe zu beachten. Diese sieht eine bereits vorhandene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf vor. Auch unabhängig von gesetzlichen Regelungen ist es sinnvoll, bereits eine Ausbildung und praktische Erfahrung im Wellnessbereich vorweisen zu können, z.B. als Physiotherapeut. Dies gilt vor allem im Falle eines Fernstudiums. Daher setzen Fernakademien normalerweise eine Ausbildung und ein Jahr einschlägige Berufserfahrung voraus.

Im Fernstudium dauert die Ausbildung circa 12 Monate bei wöchentlich 6 Stunden Lernaufwand. Sie kann auch bei Bedarf verlängert werden. Im berufsbegleitenden Präsenzunterricht dauert die Ausbildung zum Wellnessberater rund 10-20 Monate. Als Abschluss wird je nach Akademie entweder ein schulinternes oder ein IHK-Zertifikat erworben.

Zu den Studieninhalten gehören die Geschichte der Wellnessbewegung, medizinisches Grundlagenwissen, Stressmanagement und Entspannung, Wellness für verschiedene Zielgruppen wie z.B. Ältere und Übergewichtige, und verschiedene Ansätze zu Gesundheit und Wellness, wie Ernährungstherapie, Hydrotherapie sowie Homöopathie. Gesunde Ernährung ist ebenso ein wichtiges Thema. Dazu kommen Bewegung, Bäder und Massagen sowie Kosmetik. Um die zukünftigen Berater auf die organisatorischen Abläufe in ihrem Beruf vorzubereiten, werden Gesetzeskunde, der Umgang mit Kunden, die Erstellung von Wellnessprogrammen sowie Marketing, Service und Qualitätssicherung unterrichtet.

Kosten und Gehalt

Die Gebühren sind je nach Ausbildungsinstitut recht unterschiedlich und liegen zwischen 950 und 3.000 Euro bzw. monatlich 130 bis 150 Euro. Die Förderungsmöglichkeiten hängen von den Voraussetzungen des jeweiligen Schülers ab. Unter bestimmten Umständen übernimmt die Arbeitsagentur die Kosten des Lehrgangs. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen Teil der Kosten oder den gesamten Betrag als Werbungskosten von der Steuer abzusetzen. Wellnessberater verdienen je nach Bundesland, Arbeitgeber, Berufserfahrung und weiteren Qualifikationen zwischen 2.300 und 3.200 Euro.

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Für wen ist die Weiterbildung geeignet?

In der Ausbildung werden Kenntnisse zu verschiedenen Aspekten des Wellnessbereichs vermittelt. Ernährung ist nur ein Bestandteil von vielen. Daher ist diese Ausbildung für Menschen geeignet, die sich allgemein für Gesundheit und Wellness interessieren und sich nicht auf Ernährung spezialisieren möchten. Anders als bei der Ausbildung zum Gesundheitsberater liegt der Fokus nicht ausschließlich auf Prävention, sondern umfasst auch Aspekte wie Beauty und Kosmetik, bei denen es auch um das subjektive Wohlbefinden und nicht nur um die objektive Gesundheit geht.

Zusammenfassung

Um Wellnessberater zu werden, ist es empfehlenswert, bereits eine Ausbildung im Gesundheitsbereich vorweisen zu können. Für Quereinsteiger ist die Weiterbildung je nach Anbieter auch möglich, aber erste praktische Erfahrungen (z.B. in Form eines Praktikums) sollten vorhanden sein. Denn es ist wichtig, das Gelernte auch in der Praxis anwenden zu können. Für Personen, die bereits in der Wellness- und Gesundheitsbranche tätig sind, kann eine Weiterbildung zum Wellnessberater eine lohnende Ergänzung der vorhandenen Qualifikation darstellen.

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